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	<title>KulturbesEssen</title>
	<link>http://www.kulturbesessen.de</link>
	<description>Kulturhauptstadtblog 2010</description>
	<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 02:23:14 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Aktuelle Kultur-Events in der ONE WORLD STATION. BO-Dahlhausen: Haus der Kulturen Ruhr</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2010/01/20/aktuelle-kultur-events-in-der-one-world-station-bo-dahlhausen-haus-der-kulturen-ruhr/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 02:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniell</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[Sparten&#252;bergreifende Bildungs- &#38; Kulturveranstaltungen&#8230;
Infos auf www.prokulturgut.net
z.B.: 20.1.: Embryo - Ethno-Psychedelic Krautrock
11.-14.2. EINE WINTERREISE: Eine Winterreise - Schubert Szene - Jazz - Tanz
Do, 11. &#38; Fr, 12. Feb-20h, So 14. Feb-18h
Franz Schuberts Liederzyklus als Gesamtkunstwerk mit Tanz, Spiel, Jazz und Kammerorchester pr&#228;sentiert von einer Gruppe junger K&#252;nstlerInnen bekannter Hochschulen des Reviers
jeden 4. Fr im Monat: The Positive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sparten&#252;bergreifende Bildungs- &amp; Kulturveranstaltungen&#8230;</p>
<p>Infos auf <a href="http://www.prokulturgut.net" title="Link zum Prokulturgut.net e.V.">www.prokulturgut.net</a></p>
<p>z.B.: 20.1.: Embryo - Ethno-Psychedelic Krautrock</p>
<p>11.-14.2. EINE WINTERREISE: Eine Winterreise - Schubert Szene - Jazz - Tanz</p>
<p>Do, 11. &amp; Fr, 12. Feb-20h, So 14. Feb-18h<br />
Franz Schuberts Liederzyklus als Gesamtkunstwerk mit Tanz, Spiel, Jazz und Kammerorchester pr&#228;sentiert von einer Gruppe junger K&#252;nstlerInnen bekannter Hochschulen des Reviers</p>
<p>jeden 4. Fr im Monat: The Positive Creative World. Konzert &amp; anschl. Jam-Session - Intuitive Weltmusik.
</p>
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		<title>Kulturpfadfest 2009</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2009/03/30/kulturpfadfest-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 15:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Lamsfuss</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Motto &#8220;Ruhe vor dem Sturm&#8221; wird am Freitag 19. Juni von 17 Uhr bis nach Mitternacht das Kulturpfadfest 2009 stattfinden - das letzte vor dem gro&#223;en Jahr 2010.
Das Programm wird auch in diesem Jahr wieder auf der Website http://www.kulturpfadfest-essen.de ver&#246;ffentlicht werden, vermutlich ab ca. April.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto &#8220;Ruhe vor dem Sturm&#8221; wird am Freitag 19. Juni von 17 Uhr bis nach Mitternacht das Kulturpfadfest 2009 stattfinden - das letzte vor dem gro&#223;en Jahr 2010.</p>
<p>Das Programm wird auch in diesem Jahr wieder auf der Website <a href="http://www.kulturpfadfest-essen.de/">http://www.kulturpfadfest-essen.de</a> ver&#246;ffentlicht werden, vermutlich ab ca. April.
</p>
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		<title>Stiftung DKM Museum – Linien stiller Sch&#246;nheit – abgeflasht</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2009/03/04/stiftung-dkm-museum-linien-stiller-schoenheit-abgeflasht/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 09:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tea</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Region Duisburg</category>
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		<description><![CDATA[ Sind Museen still und ist dort alles sch&#246;n? Was denk ich und viel mehr, was f&#252;hle ich, wenn der ganze Raum, ein gro&#223;er Raum, mit hoher Decke und k&#252;nstlichem Licht in schwarz und wei&#223; gehalten ist? Boden, Decke, W&#228;nde, B&#228;nke, Sessel, keine-T&#252;ren. Keine-T&#252;ren waren wei&#223;, weil die W&#228;nde dahinter wei&#223; waren. Klingt dumm, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&amp;amp;gt;     Normal   0   21      --> Sind Museen still und ist dort alles sch&#246;n? Was denk ich und viel mehr, was f&#252;hle ich, wenn der ganze Raum, ein gro&#223;er Raum, mit hoher Decke und k&#252;nstlichem Licht in schwarz und wei&#223; gehalten ist? Boden, Decke, W&#228;nde, B&#228;nke, Sessel, keine-T&#252;ren. Keine-T&#252;ren waren wei&#223;, weil die W&#228;nde dahinter wei&#223; waren. Klingt dumm, ist aber so.</p>
<p>Ja, wie wirkt das?</p>
<p>Beruhigend, harmonisch, reduziert,, neutral, edel, unaufdringlich – still und sch&#246;n?</p>
<p>Schwarz und wei&#223; – eigentlich grau, aber so stell ich mir das Nichts vor. Auch wenn Nichts keine Farben haben sollte. Eher schwarz-wei&#223; als pummelpink-rubinrot. Und das Nichts sollte auch eigentlich ruhig sein. Schwarz-wei&#223; also auch stummfilmstill?</p>
<p>Vielleicht lag es am Kinderschokoladenfr&#252;hst&#252;ck oder den ewig langen, aber interessanten und  abgefahrenen Telefongespr&#228;chen oder halt an schwarz-wei&#223;.</p>
<p>Schwarz-wei&#223;. Ich glaube es ist wie mit Kinderschokolade - schwarz-wei&#223;, aber ich meine was anderes. Zu viel davon und man dreht am Rad. Zucker – wei&#223; - flash. Kennt jeder von der Cola - schwarz.</p>
<p>What do you mean Flash Gordon approaching…</p>
<p>Ich hatte den Wei&#223;flash – weil wei&#223; doch &#252;berwiegte, W&#228;nde und Decke.</p>
<p>Wei&#223;flash, jaja, mag man nun sagen, alles klar. Ich sage: ja.</p>
<p>Und um diesen bisher sehr subjektiven Text ein bissl objektivem Charakter anzuf&#252;gen, m&#246;chte ich ein Zahl anf&#252;hren. 51, ohne Treppenh&#228;user.</p>
<p>51 R&#228;ume, aufgegliedert in Untergeschoss, Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 2. Obergeschoss, 3. Obergeschoss.</p>
<p>51 ist viel. Wer es nicht glaubt, z&#228;hle einmal bis 51 und achte darauf, seine Stimme nicht gelangweilt-monoton klingen zu lassen. So einfach ist das nicht.</p>
<p>Im 3. Geschoss habe ich ein Kunstwerk dann frei im Raumschwebend gesehen (ich dachte, vllt Nylonf&#228;den), welches dann aber ganz gew&#246;hnlich an der – wei&#223;en – Wand montiert war.</p>
<p>Nach dem Museumsbesuch, so auf offener Stra&#223;e, Wind, Autol&#228;rm, verdreckte W&#228;nde, Hundehaufen, sie wissen schon, die ganze Alltagsschose, kam ich mir&#8230;fremd vor.</p>
<p>Nat&#252;rlich z&#228;hlt in einem Museum viel mehr die ausgestellte Kunst als die Farbe der W&#228;nde, nur einen Eindruck hinterl&#228;sst beides.</p>
<p>Bevor ich 2-3 Kunstwerke kurz erw&#228;hnen m&#246;chte, ist es mir ein Bed&#252;rfnis auch dem Skulpturenhof wenige Zeilen zu schenken. Man hat meiner Ansicht nach den begrenzten Au&#223;enraum auf originelle Art ausgenutzt, auch wenn man perspektivisch gebunden wird. Was das genau hei&#223;en soll, kann ich nur bei einem Besuch selbst zu &#252;berpr&#252;fen empfehlen – es ist recht interessant.</p>
<p>Problematisch war das Fehlen von Titeleien. Man hatte zwar einen Wer-mit-wem-Zettel bekommen, also welcher Raum mit welchen K&#252;nstlern, aber mehr nicht.</p>
<p>Um die Kunstwerke nun darzustellen, werde ich einfach meine pers&#246;nlichen, sowieso schon stark beschreibenden Fantasienamen verwenden, ohne dabei dem K&#252;nstler oder irgendjemanden zu nahe treten zu wollen.</p>
<p>Umwerfend fand ich „Fotografie-von-bunten-Origamiv&#246;geln-bei-der-jemand-zu-viel-langeweile-hatte-die-aber-aussieht-wie-ein-gemaltes-abstraktes-Bild-von-weitem.“</p>
<p>Wirklich sch&#246;n, von der Idee als auch von der Ausf&#252;hrung, und wem dieses Bild kein L&#228;cheln abringt, der sollte mehr Kinderschokolade – schwarz-wei&#223; – essen, oder einfach mal probieren, das Wei&#223;e aus der Schokolade rauszusaugen (unten abzubei&#223;en ist hilfreich, dann ist die &#214;ffnung gr&#246;&#223;er und schmeckt auch besser!)</p>
<p>Stark war auch der „Raum-mit-den-vielen-W&#228;nden-auf-R&#228;dern“. Die beeindruckende bedr&#252;ckende Stimmung wird sp&#228;testens beim Betreten des n&#228;chsten Raumes klar.</p>
<p>S&#252;&#223; waren die „Super-klebrig-aussehenden-leicht-durchschimmernden-gr&#252;nen-Lollipop-Bl&#228;tter“. Weiterer Worte bedarf dieses Kunstwerk nicht.</p>
<p>Die Sammlung war wirklich umfangreich, auch wenn die historischen asiatischen Vasen, Figuren und dergleichen mich nicht so ansprachen, gab es mehr als genug Sehenswertes, aber die Beschreibung dieser Drei muss als Appetith&#228;ppchen gen&#252;gen; auch wenn nat&#252;rlich der „Schwarzer-leerer-Raum-mit-schrecklich-unheimlich-beleuchtetem-Buddhakopf“ eine Randerw&#228;hnung wert gewesen w&#228;re.</p>
<p>Flash Flash i love you but we only have 14 hours to save the earth</p>
<p><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p>Museum DKM I Stiftung DKM<br />
G&#252;ntherstra&#223;e 13-15<br />
47051 Duisburg (Dellviertel)</p>
<p><strong>&#214;ffnungszeiten:</strong><br />
Freitag, Samstag, Sonntag und Montag: von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr</p>
<p><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p>Tea, Mensch im FSJK
</p>
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		<title>RUHRI.2010 auf Sendung</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2008/11/18/ruhri2010-auf-sendung/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 21:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruhri</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[Endlich ist sie da: die neue Website der RUHRI.2010-Kultkampagne. Unter www.ruhri2010.de stellen die Macher der Kampagne einige Motive vor und laden zur derzeit laufenden Ausstellung im August Everding-Kulturzentrum in Bottrop ein. Ende Januar 2009 sind die Motive in dem Hotel &#8220;Alte Lohnhalle&#8221; in Essen-Kray zu bestaunen. Kulturhauptstadt von Innen: Selbstbewusst, augenzwinkernd-ironisch und voller Stolz. Dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist sie da: die neue Website der RUHRI.2010-Kultkampagne. Unter www.ruhri2010.de stellen die Macher der Kampagne einige Motive vor und laden zur derzeit laufenden Ausstellung im August Everding-Kulturzentrum in Bottrop ein. Ende Januar 2009 sind die Motive in dem Hotel &#8220;Alte Lohnhalle&#8221; in Essen-Kray zu bestaunen. Kulturhauptstadt von Innen: Selbstbewusst, augenzwinkernd-ironisch und voller Stolz. Dem Ruhri seine Kampagne eben.
</p>
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		<title>POMP pompt!!!</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2008/11/03/pomp-pompt/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 13:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tea</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Region Duisburg</category>
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		<description><![CDATA[ 
Wie kommt es eigentlich immer wieder zu Pracht, Luxus, Pomp?  Wie kommt es, dass wir Energie und Material aufwenden um etwas prachtvoll Protzen zu lassen, ohne dass es einen weiteren Zweck hat?
Vielleicht, so dachte ich mir am Sonntag bei der Ausstellungser&#246;ffnung von POMP im Wilhelm Lehmbruck Museum, ist es einfach eine Freude am Sch&#246;nen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&amp;amp;amp;gt;     Normal   0   21      --> <!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:"Frutiger 45 Light"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Frutiger 45 Light"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:99.25pt 70.85pt 70.9pt 70.85pt; 	mso-header-margin:35.45pt; 	mso-footer-margin:35.45pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --></p>
<p>Wie kommt es eigentlich immer wieder zu Pracht, Luxus, Pomp?  Wie kommt es, dass wir Energie und Material aufwenden um etwas prachtvoll Protzen zu lassen, ohne dass es einen weiteren Zweck hat?</p>
<p>Vielleicht, so dachte ich mir am Sonntag bei der Ausstellungser&#246;ffnung von POMP im Wilhelm Lehmbruck Museum, ist es einfach eine Freude am Sch&#246;nen und am Leben, aus der heraus man einfach „schaffen“ muss.</p>
<p>Viel Ehrfurcht bestand vor den wei&#223;en W&#228;nden und Kuben jedenfalls nicht. Nach dem „Ich freue mich das Sie und Ihr hier seid“ mit dem die Er&#246;ffnungsrede schloss, umwuselten diese bereits die gesamten Anwesenden. Kinder in jedem Alter, Jugendliche, junge Erwachsene, Familien, K&#252;nstler, Museumsp&#228;dagogen und G&#228;ste jeder Art.</p>
<p>Mit einer allgemeinen kindlichen Freude wurden F&#228;den durch den Raum gezogen, Knete an die einladend wei&#223;en W&#228;nde gepappt, Klebestreifen in jeder Farbe mit Alufolie kombiniert, rote essbare Gummischn&#252;re entpuppen sich als Mimikrik&#252;nstler in einer aus rotem Klebeband bestehenden Umwelt und innerhalb der ersten Stunde war der Raum bereits sosehr mit Pomp infiziert, dass Zweifel aufkamen, ob er denn dann bis Ende April, solange l&#228;uft die Ausstellung, begehbar sei.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich geht es bei dieser Ausstellung nicht nur ums wilde drauflos Kleben und zu Kleistern. Es gibt einige wenige Regeln und Ziel ist es, dass Arbeitskonzept der K&#252;nstlerin Karin Hochstatter nachzuvollziehen, die diese interaktive Ausstellung begleitet, welche den Dialog zwischen Besucher, K&#252;nstler und Werk, als auch zwischen Besucher und Besucher sucht. Denn neben dem Schaffen und Wachsen steht das Verk&#252;mmern und Wegnehmen. St&#228;ndig ist die eigene Raumwahrnehmung gefordert und es ist zu pr&#252;fen, was passt, was nicht; und mit Sicherheit steht f&#252;r einige Kinder als auch noch f&#252;r viele Erwachsene die p&#228;dagogisch herausfordernde aber gewiss sehr wertvolle Erfahrung bevor,  zu sehen, wie das eigene Werk demontiert wurde.</p>
<p>Um diese „Evolution“ zu dokumentieren werden dann auch regelm&#228;&#223;ig Fotos der Ausstellung gemacht und abschlie&#223;end sind alle gro&#223;en und kleinen K&#252;nstler eingeladen, den Raum in seinem Endstadium zu betrachten und sich, wahrscheinlich durch einen Dschungel von F&#228;den und Klebestreifen k&#228;mpfend, auf die Suche nach ihrer(!) Ecke zu machen.</p>
<p><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p>Stiftung Wilhelm Lehmbruckmuseum, Duisburg,  POMP – Karin Hochstatter, 4.11.08 – 26.4.09
</p>
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		</item>
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		<title>Das Bambiverfahren</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2008/10/31/das-bambiverfahren/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 08:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tea</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Region Duisburg</category>
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		<description><![CDATA[ 
Rollenspiel im Duisburger Innenhafen, Stiftung DKM, „Seit Jahrmillionen“ von Christiane M&#246;bus - Drei werden ein Bambi:
 
Bambi l&#246;st seine rehbraunen Augen von den Leeren der Reh- und Rotwildsch&#228;del und sein Blick wandert &#252;ber den Garten der Erinnerungen, mit denen aus sanften Gr&#252;n auftauchenden Tr&#252;mmerbl&#246;cken., den zwischen wei&#223; und gr&#252;n wechselnden Wiesenwellen,  den aus dem Boden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&amp;amp;gt;     Normal   0   21      --> <!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:"Frutiger 45 Light"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Frutiger 45 Light"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} h1 	{mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:1; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Frutiger 45 Light"; 	mso-font-kerning:0pt;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --></p>
<p><em>Rollenspiel im Duisburger Innenhafen, Stiftung DKM, „Seit Jahrmillionen“ von Christiane M&#246;bus - Drei werden ein Bambi:</em></p>
<p><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p>Bambi l&#246;st seine rehbraunen Augen von den Leeren der Reh- und Rotwildsch&#228;del und sein Blick wandert &#252;ber den Garten der Erinnerungen, mit denen aus sanften Gr&#252;n auftauchenden Tr&#252;mmerbl&#246;cken., den zwischen wei&#223; und gr&#252;n wechselnden Wiesenwellen,  den aus dem Boden sprie&#223;enden Stahlger&#252;stpilzen und ruht schlie&#223;lich auf den 20 Tonnen schweren und acht Meter langen Granitwalzen, an deren Fassungen bereits die Farbe, die so gut in die Umgebung passte, abbl&#228;ttert, sodass es noch besser passt.</p>
<p>Die Frage best&#228;ndig im Hinterkopf h&#228;mmernd, wie ein Steinbohrer auf Granit, sah Bambi zwischen der hinter den Glasscheiben h&#228;ngenden Totenherde und den b&#246;sartigen Riesenwalzen hin und her: „Was haben die miteinander zu tun? Ist es nicht seltsam, dass sich totes Leben drinnen und bewegliche, scheinbar lebendige, Maschinen drau&#223;en befinden? F&#252;hle nur ich mich zwischen diesen Walzen und dem Meer spitzer Geweihe in meinem nat&#252;rlichem Lebensraum bedroht? Welcher Mensch kam auf die Idee, diese Sch&#228;del, Zeichen des Todes, in so einer kranken Masse, das jede J&#228;gerstube wie ein Witz erscheint, so in Reih und Glied, so befremdlich anzuordnen, dass man sich f&#252;hlt, als stehe man vor einem leblosem Nadelbrett?“</p>
<p>Da stimmt der Chor der toten Rehe lautstark an, zur Melodie von „Heute kann es regnen..“ : „Wir sind alles Reste, ausrangiert und tot &#8230;.“ und der Granitwalzenbass steigt ein: „&#8230;nutzlos und vergangen, all in einem Boot.“.</p>
<p>Mitgerissen tanzt Bambi auf einem der Steinkolosse und ruft &#252;berrascht: „Und sie dreht sich doch!“ , bevor er herunterst&#252;rzt und der Chor verstummt.</p>
<p>„Ich bin mir trotzdem nicht sicher, was ihr bedeutet“ sprach Bambi zur Walze, die darauf selbstsicher erwiderte, als wenn sie eine Pressemitteilung zitiere:</p>
<p>„Der gesamte Prozess der Entwicklung unserer Erde wird mit der Entstehung des Granits als Tiefengestein in der Gegen&#252;berstellung mit Relikten von Lebewesen, den Geh&#246;rnen von Rehwild umrissen.“</p>
<p>„Das kommt wir so weit hergeholt und so speziell vor. Ich kann es leider immer noch nicht richtig verstehen. Nur meine Ideen erscheinen mir jetzt falsch.“</p>
<p>Da druckte eine Walze den Titel „Seit Jahrmillionen“, der sogleich wieder stur versicherte:</p>
<p>„Der Betrachter, inmitten dieser Urgestalten unserer Erde, wird Teil der Rauminstallation und erh&#228;lt auf diese Weise Anreize, &#252;ber die eigene Herkunft und die zuk&#252;nftige Entwicklung unserer Umwelt zu reflektieren.“</p>
<p>Unbeachtet, &#252;bergangen und niedergewalzt fragt das betrachtende Bambi: „Was?“
</p>
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		<item>
		<title>Auff&#252;hrung &#8220;Rocco und seine Br&#252;der&#8221;</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2008/10/06/auffuehrung-rocco-und-seine-brueder/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 21:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Riesener</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Ruhrtriennale fand am ersten Oktoberwochenende die Auff&#252;hrung der B&#252;hnenadaption des Luchino Visconti-Films &#8220;Rocco und seine Br&#252;der&#8221; in der Bochumer Jahrhunderthalle statt. Den Film habe ich vorher nicht gesehen. Insofern gab es keine &#8220;Vorbelastung&#8221;. Das St&#252;ck wurde von einem holl&#228;ndischen Ensemble realisiert und dauerte ca. 2 Stunden 45 Minuten ohne Pause. Das &#252;berforderte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Ruhrtriennale fand am ersten Oktoberwochenende die Auff&#252;hrung der B&#252;hnenadaption des Luchino Visconti-Films &#8220;Rocco und seine Br&#252;der&#8221; in der Bochumer Jahrhunderthalle statt. Den Film habe ich vorher nicht gesehen. Insofern gab es keine &#8220;Vorbelastung&#8221;. Das St&#252;ck wurde von einem holl&#228;ndischen Ensemble realisiert und dauerte ca. 2 Stunden 45 Minuten <strong>ohne</strong> Pause. Das &#252;berforderte einige Zuschauer, die die Auff&#252;hrung deutlich vor dem Ende verlie&#223;en. Die Geschichte handelt von einer s&#252;ditalienischen Familie, die nach Norditalien migriert, um dort Arbeit, Aus- und Einkommen zu finden. Rocco und seine vier Br&#252;der repr&#228;sentieren die verschiedenen M&#246;glichkeiten, mit den Problemen der Migration, der Entwurzelung in einer neuen Umgebung zurecht zu kommen (bzw. daran zu scheitern). Da es sich um ein niederl&#228;ndisches Ensemble handelte, wurde die s&#252;ditalienische Familie auf deutscher Sprache mit holl&#228;ndischem Akzent gesprochen, was dem Thema eine gewisse Schwere nahm. Aber auch zu einer unfreiwilligen Komik f&#252;hrte, wenn aus &#8220;Vince&#8221; (f&#252;r Vicenzo) &#8220;Fietje&#8221; geh&#246;rt werden konnte. Der holl&#228;ndische Akzent ist ja ganz niedlich. Wer sich auf das St&#252;ck einlassen kann, wird durch die famosen Schauspieler immer tiefer in das (Familien-)Drama hinein gezogen. Erstaunlich dabei ist, wie aktuell die Vorlage nach wie vor ist. Besonders zwingend ist der Bezug auf Italien mit einem holl&#228;ndischen Ensemble in deutscher Sprache, was die heutige globale Dimension der Migration verdeutlicht, ohne allzu plump auf hiesige Migrantengruppen zu rekurieren. Nicht zuletzt die Umgebung der Jahrhunderthalle in Bochum bietet eine Kulisse f&#252;r die Zentralb&#252;hne, in der die harte Arbeit Einheimischer und Zugewanderter noch heute f&#246;rmlich zu riechen ist. So liefert die Auff&#252;hrung von &#8220;Rocco und seine Br&#252;der&#8221; trotz einiger dramaturgischer Schw&#228;chen und Peinlichkeiten (eine plakative Vergewaltigungsszene) genug Stoff f&#252;r weitere Diskussionen, die am besten bei einer echten Currywurst und einem Fiege gef&#252;hrt werden. Und dann mal das filmische Original anschauen.
</p>
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		<title>Entengeschichten - Neues aus Duishausen</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2008/09/26/entengeschichten-neues-aus-duishausen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 14:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tea</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Region Duisburg</category>
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		<description><![CDATA[Die neue goldene Leiter
Mit jedem Strich der Comiczeichnerfeder wird unserem Auge das Bild deutlicher und die Fantasie erg&#228;nzt l&#228;chelnd den Text.
Wir sehen Dagobert Duck, wie immer mit dem schwarzem Zylinder sich vor jeder Witterung sch&#252;tzend, den Zwicker vor den zornig blitzenden Augen eingerahmt von seinem Erpelbart, den Schnabel wie f&#252;r eine Rede ge&#246;ffnet ,die rote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die neue goldene Leiter</strong></p>
<p>Mit jedem Strich der Comiczeichnerfeder wird unserem Auge das Bild deutlicher und die Fantasie erg&#228;nzt l&#228;chelnd den Text.</p>
<p>Wir sehen Dagobert Duck, wie immer mit dem schwarzem Zylinder sich vor jeder Witterung sch&#252;tzend, den Zwicker vor den zornig blitzenden Augen eingerahmt von seinem Erpelbart, den Schnabel wie f&#252;r eine Rede ge&#246;ffnet ,die rote Anzugsjacke passend zu den Sandalen, welche die platten Entenf&#252;&#223;e kleiden und den schlichten Gehstab erregt gestikulierend hochgerissen.<a id="more-117"></a></p>
<p>Donald, ebenso wie wir ihn noch aus unz&#228;hligen Geschichten kennen, chic gekleidet im blauen Matrosenj&#228;ckchen, mit dem wei&#223;en Matrosenhut, an dem dieses schwarze F&#228;hnchen immer absteht, hat den typischen Entenzuh&#246;rer Gesichtsausdruck gezeichnet bekommen.</p>
<p>Als n&#228;chstes wird der Hintergrund um die Zwei gestaltet. Langsam zeigen sich den Augen die Konturen eines gro&#223;en Einkaufscenter, in dessen gl&#228;nzenden Schaufenstern noch immer die Banner „Neuer&#246;ffnung“ h&#228;ngen. Golden glitzernd prangt ein fettes „MM“-Emblem auf der Glasfassade, hinter dem sich eine goldene Leiter hoch in den Himmel streckt und scheinbar fast die schneewei&#223;en Comicwolken ber&#252;hrt.</p>
<p>Was mag der wild gestikulierende Onkel Dagobert seinem Donald nun wieder zu sagen haben?</p>
<p>„Donald, mein Junge, ich bin mit dir hierher zu kommen, um dir eine Lektion zu erteilen, sodass du - auch wenn ich noch einen weiten Weg vor dir sehe – einmal wei&#223;t, wie du mit deinem Reichtum umzugehen hast. Wie der Gedanke an diesen Mac Moneysack mir die sch&#246;nsten Geldspeicherb&#228;der und selbst das unschuldige Einschlaf-Pennyz&#228;hlen verdirbt!</p>
<p>Schau dir nur diese goldene Leiter an! Schlicht, wie jede Leiter, aber unvorstellbar teuer und protzig-gro&#223;. Man mag Kunst nennen was man will, aber dies ist doch nur ein hirnloses, nach Aufmerksamkeit lechzendes, teures Symbol f&#252;r einen Einkaufscenter!</p>
<p>Und was f&#252;r ein Symbol&#8230;</p>
<p>Wollte er den goldenen Kirchturm seiner Kapitalistischen-Konsum-Surrogatreligion zur schau stellen? Uns sagen, indem er diesen Schnickschnack ins Einkaufscenter stellt, dass allein Gold, Geld und Einkaufen, uns hoch hinaus bringt? Gl&#252;cklich macht?</p>
<p>Schau nur, wie diese Leiter sich nach oben verengt, und dort nur noch Platz f&#252;r wenige bleibt. Brauchen wir so ein Symbol?</p>
<p>Du kennst mich gut, Neffe, mir ist es zuwider mit meinem Reichtum, auch wenn ich ihn liebe, so zu protzen. Da schenke ich lieber dir armen Lebensk&#252;nstler einen Taler und glaube, den tausend mal besser investiert zu haben.“
</p>
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		<title>Kleiner Prometheus&#8230;</title>
		<link>http://www.kulturbesessen.de/2008/09/05/kleiner-prometheus/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 12:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tea</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Region Duisburg</category>
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		<description><![CDATA[Heute war wieder eine F&#252;hrung f&#252;r eine 6.Klasse eines Gymnasiums im Wilhelm Lehmbruck Museum, das ist die Stufe, wo die M&#228;dchen gr&#246;&#223;er als die Knaben sind, kaum einer gr&#246;&#223;er als 1,50 und das Geschlecht nicht an den Stimmen erkennen kann.
So eine F&#252;hrung habe ich mir heute angesehen. Eine Lehrveranstaltung eigentlich f&#252;r die Kleinen.
Wenn das eigentlich nicht w&#228;re, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war wieder eine F&#252;hrung f&#252;r eine 6.Klasse eines Gymnasiums im Wilhelm Lehmbruck Museum, das ist die Stufe, wo die M&#228;dchen gr&#246;&#223;er als die Knaben sind, kaum einer gr&#246;&#223;er als 1,50 und das Geschlecht nicht an den Stimmen erkennen kann.</p>
<p>So eine F&#252;hrung habe ich mir heute angesehen. Eine Lehrveranstaltung eigentlich f&#252;r die Kleinen.<a id="more-114"></a></p>
<p>Wenn das eigentlich nicht w&#228;re, w&#252;rde ich jetzt eigentlich nicht davon erz&#228;hlen wollen.</p>
<p>Es ist bezaubernd, wie die Kleinen die Skulpturen betrachten, offen und verst&#228;ndnisvoll die K&#246;rpersprache deuten und sich in die Skulpturen einf&#252;hlen, wie sie sich darum rei&#223;en, zu zeigen, wie man ein kleines Kind richtig h&#228;lt, und wie sie sofort die sch&#252;tzende Haltung der Mutter erkennen oder die abstrakte Skulptur gleich erfassen.</p>
<p>Es hat mich sehr beeindruckt. Man sollte anstatt nur F&#252;hrungen f&#252;r Kinder, auch F&#252;hrungen von Kindern anbieten, bei denen die Erwachsenen beobachten d&#252;rfen, wie man sich in Kunst einf&#252;hlt!</p>
<p>Abschluss der F&#252;hrung war eine halbe Stunde Arbeit mit Ton. Mit Begeisterung formten die Kleinen, ohne weitere Anleitung, liegende, stehende, gebeugte Figuren, &#228;hnliche wie die Gesehenen, stellten sogar, was mich sehr beeindruckte, die Wirbels&#228;ule dar, achteten auf K&#246;rperhaltung und K&#246;rperausdruck und innovierten das ganze doch, eigenst&#228;ndig und ein wenig rebellisch, mit Irokesenschnitt oder tauften ihr Werk „Gammler mit Zigarette im Rauchverbot“.</p>
<p>Wer jetzt m&#252;de l&#228;chelt, an gekritzelte Bilder oder zusammengepanschte Tonteile denkt und meint „sind doch nur Kinder, nur Kinderkunst“, dem m&#246;chte ich sagen, dass manche Figur kaum noch was Kindliches hatte und die Figur der Lehrerin oder meine Eigene, auch nicht besser aussahen.</p>
<p>Und so schufen sie, Menschen nach ihrem Bilde!
</p>
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		<item>
		<title>Viersiebtel mit F&#252;nf Sinnen.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 12:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tea</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Region Duisburg</category>
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		<description><![CDATA[Guten morgen,
viersiebtel der Woche sind rum, (v)erlebt im Dunstkreis des Wilhelm Lehmbruck Museums.
Das Wilhelm Lehmbruck Museum ist ein Museum haupts&#228;chlich f&#252;r Skulpturen, und man sagte mir, da ich mich eher f&#252;rs Wort interessiere, ich solle mal gucken wie ich mich einbringe, was ich anstelle.
Leider fehlt mir die k&#252;nstlerische Autorit&#228;t um mit einer Spraydose und einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten morgen,</p>
<p>viersiebtel der Woche sind rum, (v)erlebt im Dunstkreis des Wilhelm Lehmbruck Museums.</p>
<p>Das Wilhelm Lehmbruck Museum ist ein Museum haupts&#228;chlich f&#252;r Skulpturen, und man sagte mir, da ich mich eher f&#252;rs Wort interessiere, ich solle mal gucken wie ich mich einbringe, was ich anstelle.</p>
<p>Leider fehlt mir die k&#252;nstlerische Autorit&#228;t um mit einer Spraydose und einem buntem Graffiti Skulptur und Wort direkt zu verbinden.<a id="more-115"></a></p>
<p>Also &#252;berlegte ich mir, von meiner Zeit hier zu erz&#228;hlen, die, wie ich schnell merkte, mehr Sinne beanspruchte, als nur das Ersehen und Erf&#252;hlen von Skulpturen und in der Fragen aufkamen, deren Tragweite ich nicht &#252;berschauen kann.</p>
<p>So will ich den heutigen Rundgang durch das imagin&#228;re Museum meiner Erinnerungen nach den 5 Sinnen strukturieren.</p>
<p>Beginnen m&#246;chte ich mit dem Sehen und hier komme ich nicht drum rum, die neu er&#246;ffnete Duisburger Sehstation zu erw&#228;hnen.</p>
<p>Der Nicht- Duisburger fragt vielleicht Sehstation?</p>
<p>Ganz kurz und knapp: Die Hauptsehstation ist eine &#252;berdimensionale teils bunte, teils holzfarbene Holz(!)konstruktion, die von der Form einem Kameraobjektiv nachempfunden wurde. Um diese rum, wie die K&#252;ken um die Glucke, sind kleine ganzheitlich bunte doppelte Holzquadrate verteilt, die als Bilderrahmen f&#252;r die Bauwerke, die architektonischen Sch&#246;nheiten Duisburgs, dienen.</p>
<p>Ich finde es auf jeden Fall lohnenswert, auf die Suche nach diesen Rahmen zu gehen, da man nicht nur die interessanten Sch&#246;nheiten durch die Rahmen sieht, sondern auch, w&#228;hrend man den Platz nach einem pinken Holzkasten absucht, manch andere, sch&#252;chternere, nat&#252;rlich architektonische Sch&#246;nheit finden kann.</p>
<p>Und wer dieses Seherlebnis gern noch mit einem akustischem verbinden m&#246;chte, der kann sich zwischen den doppelten Rahmen stellen, und den leichten Hall seiner Stimme beobachten.</p>
<p>Als n&#228;chstes m&#246;chte ich die Aufmerksamkeit auf einen Duft lenken, so lieblich wie frisch gemahlener Kaffee, sicher so s&#252;chtig machend, wie der gute Fl&#252;ssigklebstoff.</p>
<p>Ich rieche, rede vom Duft frischer B&#252;cher, Heftchen und Brosch&#252;ren. Vom Duft frischen Papiers. Ich mag diesen nicht in ein Gewand aus Worte kleide, man probiere selber, und Quereinsteigern aus der Klebstoffschn&#252;fflerbranche empfehle ich die Buchr&#252;cken nahen Gegenden.</p>
<p>Am au&#223;ergew&#246;hnlichsten, das H&#246;rerlebnis und der Hauptgang meiner Viersiebtelwoche war die Lesung von Durs Gr&#252;nbein.</p>
<p>Durs Gr&#252;nbein sei bekannt, habe ich mir sagen lassen, nur scheinbar mir nicht.</p>
<p>Uuuund er ist ein Dichter. Einer der Hauptvertreter der modernen Lyrik.</p>
<p>Die Lesung begann mit einer Analyse des Moderators, die ich jetzt nicht wiederholen mag. Doch m&#246;chte ich fragen, wie man sich da oben f&#252;hlen muss, als Autor, als Analyseobjekt, wenn man gesagt kriegt, wie wichtig doch der Gro&#223;vater f&#252;r einen gewesen sei oder wie wichtig gewisse St&#228;dte f&#252;r einen selbst seien.</p>
<p>Viel wurde die neue Beliebtheit der Lyrik gepriesen, auf die Herr Gr&#252;nbein bemerkenswert n&#252;chtern antwortete, dass dies alles ihn an Wahlkampfprognosen und -propaganda erinnere.</p>
<p>Leider kamen meiner Ansicht nach Gedanken von Herrn Gr&#252;nbein, bez&#252;glich der kulturellen Entwicklung, dem Verh&#228;ltnis von Lyrik und Prosa und der von ihm kurz angerissenen „Angst/Respekt von Autoren vor der Lyrik“ zu kurz.</p>
<p>Stattdessen wollte man wohl lieber Lebenshintergr&#252;nde, lieber ein bisschen Tratsch um die verehrte Ber&#252;hmtheit serviert bekommen.</p>
<p>Als ich, entt&#228;uscht von manchen Gedichten, den mindestens 50 j&#228;hrigen Organisator nach seiner Meinung fragte und speziell ein Gedicht anf&#252;hrte, was sich um einen Pfirsich rankte, meinte dieser nur, das h&#228;tte ihm besonders gut gefallen. Wir verst&#228;ndigten uns dann darauf, dass diese Unterschiedliche Meinung wohl vielleicht grade mit dem Alter und der Lebenserfahrung zusammen h&#228;ngt. Also abwarten.</p>
<p>Ein wunderbar leichtes Geschmackserlebnis sind auf jeden Fall die Kalamaretti a la Gr&#252;nbein die man am besten mit der passend farbigen Pommesgabel kosten sollte.</p>
<p>Wer dies nicht nachf&#252;hlen kann, m&#246;ge sich bei der n&#228;chsten Gelegenheit Gedanken zur passenden Pommesgabel machen und selbst wenn du, ver&#228;rgert &#252;ber so kindischen(!) Unsinn am Ende doch irgendeine Gabel nimmst&#8230; bist du nicht schon, mit deinen Gedanken, diesem „kindischem“ Bl&#246;dsinn verfallen?
</p>
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